Donnerstag, 27. Juli 2017

Reste-Shirt mit Puffärmeln

Hallo,

heute zeige ich mein Reste-Shirt mit Puffärmeln, welches ich nach einem Schnitt aus der Ottobre 02 von 2007 genäht habe.


Vernäht habe ich Reste aus einem Streifenjersey zusammen mit rotem Elastikjersey. Weil mir die Nähte vorn nicht ganz so korrekt gelungen sind, habe ich Spitze drübergenäht. Den Ausschnitt habe ich wieder mit gefalztem Satingummi eingefasst. Die Methode, einen Ausschnitt zu versäubern, gefällt mit im Moment am besten. Der Schnitt gefällt mir ganz gut, die kurzen Puffärmelchen sind für mich mal eine etwas andere Ärmelvariante. Das Shirt war schnell genäht und würde gut zu hochsommerlichen Temperaturen passen, auf die ich immer noch hoffe...


Ich verlinke zu Rums, wo es heute, wie an jedem Donnerstag wieder tolle selbst erstellte Sachen zu bewundern gibt und zu Selmin und 12ColoursofHandmadeFashion, wo heute die Farbe ROT die Hauptrolle spielt.

Liebe Grüße

Britte


Donnerstag, 29. Juni 2017

Painted Canvas

Hallo,

heute zeige ich euch mein zuletzt fertig gestelltes Experiment: Genäht habe ich das Modell Nr. 2 - Painted Canvas aus der Ottobre 2016.


Ich suchte für heiße Sommertage einen sehr dünnen Jersey. Den habe ich ja auch gefunden, aber der Materialmix ist so dermaßen rutschig und flutschig unter der Nadel, dass es mich wirklich viele Nerven und mehrere Anläufe gekostet hat, das Shirt fertig zu stellen. Die Nadel hat den sehr dünnen Stoff entweder in den Transporteur gezogen oder sie hat ständig Stiche ausgelassen, sodass ich zum Hilfsmittel Zewa gegriffen habe. Sprich: ich habe aus Zewa-Küchenpapier dünne Streifen geschnitten und die unter die zu nähende Naht genäht. Später habe ich das Zewa dann natürlich wieder entfernt. Das funktionierte zwar, war allerdings ziemlich zeitaufwendig.


Hat jemand eventuell einen Tipp für mich, wie man das besser in den Griff bekommen könnte? Ansonsten wäre das Shirt eines, welches wirklich einfach und schnell genäht ist.


Das Modell Painted Canvas habe ich gewählt, weil ich für heiße Tage kein enges, sondern ein schön locker sitzendes, leicht flatteriges Shirt suchte. Zugeschnitten habe ich Größe 38, was auch meiner Kaufgröße entspricht. Das Shirt fällt jedoch ziemlich groß aus, sodass ich an den Seiten noch wieder ca. 1 cm entfernt bzw. enger genäht habe. Denn Halsausschnitt habe ich etwas tiefer gelegt und nicht, wie vorgeschlagen, mit Beleg versäubert, sondern mit einem gefalzten Satingummi. Die Brusttasche habe ich nicht aufgenäht, weil mir das nicht gefiel. Stattdessen habe ich die Ärmel mit etwas Spitze aufgerüscht.





Ich finde, dass passt zu den Streifen. Mit der eingesetzten Spitze habe ich mich mittig an der Schulternaht orientiert, was ich im nachhinein bedaure, da anscheinend die Naht etwas nach hinten versetzt ist.


Da mir dann der leicht ausgestellte Saum doch nicht so gut gefiel, habe ich Gummi in den Saum gezogen und so leicht geschoppt.

So, und nun warte ich sehnsüchtig auf die heißen Tage und stöbere bis dahin bei Rums, um zu schauen, was andere so für sich angefertigt haben.

Liebe Grüße

Britte








Sonntag, 25. Juni 2017

Holunderblütensirup

Hallo,

von Zeit zu Zeit veröffentliche ich hier vielfach erprobte Familienrezepte für meine Kinder, damit wir alle bequemer darauf zugreifen können.

Heute gibt es das Rezept für Holunderblütensirup. Früher war der im Frühsommer immer für einige Wochen in unserem Kühlschrank vorrätig. Für die Kinder wurde er natürlich nur mit Mineralwasser gemischt. Ich habe den Sirup gerade erst letzte Woche wieder hergestellt und schon die erste Charge an die Kinder verteilt. Von einer Tochter hörte ich gleich den Ausruf: Oh, die Limonade meiner Kindheit". Der Geschmack hat also geprägt.


Ich selbst trinke den Sirup am liebsten mit purem Wasser ohne Kohlensäure gemischt. Aber natürlich schmeckt er auch hervorragend mit Sekt oder Prosecco aufgefüllt. Wichtig ist nur, dass das Getränk sehr, sehr kalt serviert wird.

Zutaten:

  • ca. 30 Holunderblüten
  • 1 kg Zucker
  • 4 unbehandelten Zitronen
  • 40 g Zitronensäure
Zubereitung:

Den Zucker mit 2 l Wasser in einem großen Topf unter ständigem Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Den Sirup vom Herd nehmen. 


Die Holunderblüten gründlich ausschütteln, um eventuelle kleine Insekten zu entfernen. Dann in den Sirup einlegen. Die Zitronen gründlich bürsten und abwaschen. Dann die Früchte in Scheiben schneiden und ebenfalls in den Sirup legen. Den Topf mit einem Mulltuch abdecken und für 2 Tage an einen sonnigen Platz stellen.


Danach die Zitronen und die Blüten aus dem Topf fischen und evtl. etwas ausdrücken. Den Sirup durch einen Kaffeefilter oder ein sehr feines Sieb sieben. Dann die Zitronensäure einrühren und den Sirup in Flaschen füllen und im Kühlschrank lagern. 


Als Erfrischung, z. B. an heißen Sommertagen gut gekühlt mit Mineralwasser oder Sekt im Verhältnis von 1:5 oder nach Belieben auffüllen.

Lasst es euch schmecken

Britte




Mittwoch, 21. Juni 2017

Sporty Summer

Hallo,

ich habe, mal wieder, einen Ottobre-Schnitt vernäht. Es ist das Cold-Shoulder-Shirt "Sporty Summer" aus der Ottobre 2/2016.


Der Schnitt hatte mich schon länger gereizt. Nun hatte ich einen toll  fallenden königsblauen Micro-Jersey gefunden und gleich los genäht. Die Jersey-Qualität ist zwar ziemlich rutschig, ließ sich aber trotzdem sehr gut vernähen.


Das Shirt hat Ausschnitte auf den oberen Armkugeln, die ich mit silberfarbenem Bündchen-Gummi eingefaßt habe, ebenso den Halsausschnitt.


Damit der Rest des Shirts nicht so langweilig aussieht, habe ich dann oben im Vorderteil noch eine kleine Pseudo-Knopfleiste angebracht und ebenfalls mit silberfarbenen Zierknöpfen bestückt.


Verändert habe ich die Ärmellänge. Um ca. 7 cm verlängert, da ich zu kurze Ärmel nicht mag. Genäht habe ich Größe 38, was auch meiner Kaufgröße entspricht. Das Shirt passt gut, allerdings hätte ich es gern einige Zentimeter länger gehabt. Vielleicht beim nächsten Mal.


Da es selbst hier oben im Norden in den letzten Tagen hochsommerlich warm war, hat sich das Shirt schon bewährt. Der leichte Stoff trägt sich sehr angenehm. Und besonders gut gefällt mir, dass das Shirt bügelfrei ist, sodaß ich nach dem Motto: "Tragen, Waschen, Trocknen, Anziehen" verfahren kann.

Liebe Grüße

Britte

Verlinkt zu MMM, Fans de Ottobre und 12 Colours of Handmade

Samstag, 27. Mai 2017

Lady Topas

Hallo Ihr Lieben,

es ist endlich Sommer, sogar hier im hohen Norden. Und ich habe endlich mein weißes Top fertig genäht. Ich hatte eine Vorstellung von einem weißen, locker fallenden Top mit einer perlenbestickten Passe. Ausgesucht habe ich mir das Schnittmuster Lady Topas von Mialuna. Den Schnitt habe ich zum zweiten Mal genäht. Das erste Modell bereits vor zwei Jahren. Leider nicht erfolgreich. Es saß überhaupt nicht und ich habe es nicht ein einziges Mal getragen. Beim letzten Kleiderschrank
aufräumen ist es im Altkleidersack gelandet.


Dieses Mal habe ich versucht, den Schnitt etwas anzupassen, damit die Passe schön sitzt und das Top nicht über dem Busen spannt. Außerdem habe ich es um ca. 10 cm verlängert. Die Armausschnitte habe ich mit elastischem Satinband eingefasst. Beim zweiten Versuch habe ich die vordere Passe mit dünner Vlieseline etwas verstärkt


Vorab habe ich die Passe bzw. vordere Blende mit kleinen Glas- und Silberperlchen bestickt. Das war ziemlich zeitaufwendig. Ich finde die bestickte Blende als Akzent sehr gelungen.


Der Rest gefällt mir - mal wieder - gar nicht. Die Passe sitzt weder hinten noch vorn richtig, bzw. nur nach ewigem Rumzuppeln. Bewegen ist danach natürlich nicht mehr erlaubt.Der Stoff, ein dünner weißer Pikee, hat unter dem Auftrennen bzw. Anpassen der Blende sehr gelitten. Und somit hat sich meine Vorstellung von einem luftig locker sitzendem bzw. fallendem Top erneut in Luft aufgelöst.


Von dem Schnitt bin ich enttäuscht. Einen weiteren Versuch werde ich nicht wagen. Trotzdem verlinke ich das Top zu Selmins Linkparty `12 Colours of Handmade Fashion`, wo heute die Farbe WEISS im Fokus steht. Ihren Blog Tweed & Greet habe ich erst vor kurzem entdeckt und lese seitdem ihre grandios geschriebenen Einträge mit großem Vergnügen. Außerdem zeige ich mein Top beim MMM, wo frau beim Stöbern so viele nachahmenswerte Ideen sammeln kann.

Liebe Grüße

Britte
















Mittwoch, 17. Mai 2017

Kontrast-Shirt nach Burda

Hallo Ihr Lieben,

ein neues Nähprojekt ist fertig gestellt. Das Kontrastshirt Nr. 114 aus der Juli-2014 Ausgabe von Burda. Der Schnitt hat mich wegen der Spielerei mit den Kontrasten und die grafische Wirkung gereizt.


Schon lange lag das Schnittmuster abgepaust bereit. Erst jetzt habe ich die passenden Stoffe gefunden. Genäht habe ich absichtlich Größe 40 bei Kaufgröße 38, da ich eng anliegende Shirts nicht so mag. Da das Shirt keine Ärmel, sondern nur leicht überschnittene Schultern hat, habe ich roten Mikrojersey als Hauptstoff verarbeitet.


Dieser Stoff wurde als für Sportkleidung empfohlen. Somit ist das Shirt schön leicht im Sommer und nach dem ersten Tragen kann ich bestätigen, dass es auch angenehm auf der Haut zu tragen. Der Stoff ist kühl und klebt nicht.


Das Nähen war bis auf die V-Aushnitt-Blende einfach. Die Blende hat mich mit dem rutschigen Stoff doch etwas Nerven und Zeit gekostet.


Insgesamt gefallen mir der Schnitt und das Shirt. Beim nächsten Mal würde ich jedoch den unteren Saum ein bißchen verlängern.


Bevor es zur Arbeit geht, nun schnell noch schnell beim MMM  vorbeischauen und Ideen für weitere Projekte sammeln.

Liebe Grüße

Britte

Dienstag, 16. Mai 2017

Fleischsalat, selbstgemacht

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein Rezept für selbstgemachten Fleischsalat weiter empfehlen, welchen ich schon einige Male hergestellt habe und dessen Geschmack mir sehr zusagt. Bei Fleischsalat bin ich nämlich echt krüsch. Ich kaufe niemals fertig abgepackten aus dem Kühlregal. Ich bin der Meinung, dass die alle viel zu stark nach Konservierungsmitteln schmecken. Fleischsalat kaufe ich also nur beim Schlachter oder bereite ihn selbst zu.

Zutaten:


  • 100 g Geflügelfleischwurst
  • 100 g Cornichons
  • 25 g Gurkenwasser
  • 100 g Sahne-Frischkäse
  • 40 g Mayonaise
  • 7 g Zucker

Zubereitung:

Die Fleischwurst der Länge nach halbieren und erst in 3 mm dicke Scheiben, dann in Streifen schneiden. Die Cornichons halbieren und ebenfalls in etwas dünnere Streifen schneiden. 


Die restlichen Zutaten gut miteinander vermischen, dann die Fleischwurst und die Cornichons unterheben. Kühl stellen bis zum Verzehr. Zur Haltbarkeit kann ich nicht viel sagen, bei uns ist der spätestens am 3. Tag aufgegessen. 

Liebe Grüße

Britte














Sonntag, 14. Mai 2017

Bakewell-Kuchen von Nigella Lawson

Hallo Ihr Lieben,

gestern habe ich endlich ein Rezept von Nigella Lawson ausprobiert, welches schon lange auf meiner Nachbackliste stand. Einen Bakewell-Kuchen. Nigella Lawson ist in England eine sehr bekannte Köchin. Sie hat eine eigene TV-Show und auch mehrere Kochbücher veröffentlicht. Ausgesucht habe ich mir gerade dieses Rezept, weil der Kuchen mit Marmelade gebacken wird und ich meine Vorräte aufbrauchen möchte, bevor die nächste Saison beginnt. Der Kuchen hat einen Mürbteigboden, welchen ich bei der Zubereitung als sehr krümelig empfunden habe. Aber gebacken ist dieser Boden viel schöner im Biss und schmeckt mir besser als unsere `normalen deutschen`Mürbteigböden. Aber probiert es selbst einmal aus.


Zutaten für den Teig:


  • 225 g Mehl
  • 45 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 225 g Butter
Zutaten für die Füllung:
  • 250 g Konfitüre
  • 120 g Butter
  • 3 Eier
  • 120 g Zucker
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Mandelblättchen
Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und in einer runden Silikonform zu einem Boden festdrücken. Im Ofen 20 Minuten backen. Dann die Form herausnehmen, auf einem Rost abstellen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Als nächstes dann die Konfitüre (Ich hatte eine Mischung aus Himbeer und Mirabelle) auf dem vorgebackenen Teigboden verstreichen.


Für die Füllung die Butter zerlassen. Eier, Zucker und Mandeln mischen. Dann mit der flüssigen Butter verrühren. Diese goldgelbe Mandelcreme auf den bestrichenen Teigbboden gießen und mit den Mandelblättchen bestreuen. Nochmals im Ofen ca. 35 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen.


Uns hat der Kuchen sehr gut geschmeckt. Von Vorteil war sicherlich, dass unsere Konfitüre leicht säuerlich war und der Kuchen somit nicht zu viel Süße hatte. Am zweiten Tag war der Kuchen etwas nachgesoftet und schmeckte so durchgezogen etwas anders, aber mindestens genauso gut.

Liebe Grüße

Britte



Donnerstag, 6. April 2017

JazzyJacquard als Shirt-Variante

Hallo,

heute zeige ich hier und bei Rums mein zuletzt genähtes Shirt nach dem Schnitt JazzyJacquard aus der 2016er-Ottobre.


Ich hatte noch einen Rest Stenzo-Jersey vom Stoffmarkt liegen und lange überlegt, was daraus wohl herzustellen wäre. Irgendwie reichte es für keinen Schnitt wirklich.


Bei Stoff und Stil habe ich passenden himbeerfarbenen Jersey zum Kombinieren gefunden. Dann habe ich mit dem Schnittmuster so lange gepuzzelt, bis die Teile auf den Stoff passten. Das war gar nicht so einfach, zumal ich mich ja auch am Muster orientieren musste. Am unteren Saum habe ich eine breite Blende mit Seitenschlitzen angenäht.


Das Shirt fällt locker und ist sehr bequem. 

Mittwoch, 29. März 2017

Off-Shoulder-Bluse

Hallo ihr Lieben,

zur Zeit fahre ich ja völlig auf die Ottobre-Nähzeitschrift ab. Die Modelle sind modern, relativ einfach nachzuschneidern und ebenso leicht abänderbar, um Einzelstücke daraus zu machen.


Zuletzt habe ich mir aus der Ottobre Nr. 2 aus 2017 das Modell 6 genäht. Eine Off-Shoulder-Bluse. Als Material wurde im Original Voile vorgeschlagen. Mein Stoff ist ein Schnäppchen von Karstadt. Ein blumiger Synthetik-Mix mit leichtem Glanz. Genäht habe ich in der Größe 38 und finde es etwas reichlich. Definitiv möchte ich die Bluse noch einmal nähen, am liebsten aus einfarbigem Stoff. Dann werde ich den Schnitt etwas verkleinern.


Verändert habe ich die Knopfleiste. Die Bluse ist so weit geschnitten, dass man sie problemlos über den Kopf ziehen kann. Außerdem sind Knopflöcher für mich noch ein Schrecken, dem ich mich erst annähern muss. Aus diesem Grund gibt es bei meiner Bluse nur eine Fake-Knopfleiste.


Als Fotomodell mit viel Spaß bei der Sache ist dieses Mal eine meiner Töchter eingesprungen, sodaß ich auch mal die Fotos schießen konnte.


Ich verlinke zum MeMadeMittwoch und zu Fans de Ottobre wo heute Ina und viele Andere wieder so tolle selbstgenähte Mode zeigen.

Liebe Grüße

Britte

Sonntag, 19. März 2017

Wilde-Wachau-Torte

Hallo,

das Wetter draußen ist so bescheiden, dass zum Trost heute ein besonderes Sonntagssüß unverzichtbar ist. Bei uns gibt es eine Wilde Wachau existiert schon seit vielen Jahren in unserem Familienkochbuch mit unseren liebsten Koch- und Backrezepten. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das mal unter diesem, doch für einen Kuchen, sehr merkwürdigen Namen gefunden habe. Aber probiert selbst. Die Torte ist nicht besonders aufwendig, aber macht optisch doch schon etwas her.

Zutaten für den Teig:


  • 4 Eier
  • 140 g Zucker
  • 50 g Weizenmehl
  • 1 gestr TL Backpulver
  • 50 g Schokolade
  • 3 Zwiebäcke, fein zerbröselt
  • 140 g Mandeln, gemahlen
Zutaten für die Füllung:

  • 500 ml Schlagsahne
  • 1 Pkt Sahnesteif
  • 20 g Zucker
  • 1 Pkt Vanillinzucker
  • 2 Port. Instant Cappuccinopulver
Zubereitung:

Die Eier mit den Schneebesen hell schaumig schlagen. Dann den Zucker unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben. Ebenso Zwiebäcke und Mandeln (diese beiden mahle ich immer zusammen in der Küchenmaschine ganz fein). Zuletzt die Schokolade unterheben. Hierfür kann man fertige Schokotröpfchen nehmen oder eine halbe Tafel Schokolade nach Wahl raspeln oder hacken. Ich hab schon mehrere Varianten ausprobiert, sie funktionieren alle. 


Den fertigen Teig in eine Silikonform füllen und im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 180 Grad ca. 35 Minuten backen. Sollte der Kuchen oben zu dunkel werden, in den letzten 10 Minuten mit Backpapier abdecken. Dann den Kuchen auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit die Sahne mit den oben angegebenen Zutaten steif schlagen. 


Den ausgekühlten Kuchen so durchschneiden, dass der untere Boden etwas dicker als der obere ist.


Den unteren Boden auf eine Tortenplatte setzen und leicht hügelartig mit der Füllung bestreichen. 
Den oberen Boden in kleine Würfel schneiden und diese samt Krümeln auf der Füllung verteilen und ganz leicht andrücken. Gut im Kühlschrank durchkühlen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben. Guten Appetit!

Britte


















Donnerstag, 9. März 2017

Pussyhat Lemming

Hallo,

gestern war Weltfrauentag. Auf so vielen Blogs konnte man Pussyhats sehen, mit denen Frauen ein Statement gegen sexuelle Vereinnahmung setzen. Auch ich konnte nicht ohne. Kürzlich erst hatte ich mir ein pinkfarbenes Shirt genäht. Da ich noch genügend Stoff übrig hatte, habe ich mich - logischerweise - auch an einem Pussyhat versucht.


Das war ganz simpel. Als Hauptteil habe ich ein rechteckiges Stück Stoff quer gefaltet und an den Seiten zusammengenäht. Dann rundherum einmal umschlagen und absteppen. Die oberen Ecken bzw. Ohren habe ich mit Jerseynudeln zusammengebunden. Das Mützchen mit Öhrchen finde ich eigentlich ganz gelungen, nur leider stehen mir Mützen überhaupt nicht.


Naja, Augen zu und durch...

Anläßlich einer Feier zum Interkulturellen Weltfrauentag führte ich mein neues Shirt aus, kurzfristig auch mit Pussyhat. Hier bei Rums gibt es heute übrigens auch ganz viel für sich Selbstgemachtes zu bestaunen.

Das Fest fand ich sehr gelungen. Jede Besucherin hat eine wunderschöne Rose überreicht bekommen. Es traten u.a. eine Line-Dance- und eine Trommelgruppe auf. Elfen sorgten mit Mimik und Gestik für kurzweilige Unterhaltung der Frauen. Außerdem gab es ein superleckeres, unglaublich vielseitiges Buffet, zu dem jede Anwesende beitragen konnte.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 1. März 2017

PoeticLace oder JazzyJacquard

Hallo,

schon wieder ist ein neues Shirt entstanden. Wieder aus der Ottobre 5/16. Dieses Mal habe ich den Schnitt Poetic Lace als Grundlage verwendet, allerdings gekürzt. Den Ausschnitt habe ich aus dem fast gleichen Schnitt Jazzy Jacquard übernommen, weil der dort etwas tiefer gelegt ist. So einen Ausschnitt habe ich übrigens zum ersten Mal genäht. Der gefällt mir richtig gut, das werde ich auf jeden Fall bald wieder einplanen.


Verwendet habe ich einen Viscose-Jersey in leuchtendem Pink mit kleinen weißen Druckmotiven. Der Jersey war ziemlich rutschig und hat mich beim Nähen eine Menge Nerven und Zeit gekostet, besonders beim Säumen mit der Zwillingsnadel. Das Problem habe ich letztendlich mit dem Unterlegen mit Küchenkrepppapierstreifen gelöst, die ich anschließend natürlich wieder abgelöst habe.


Die Ausschnittkanten habe ich farblich abgesetzt, weil ich finde, dass das Shirt so einfach frischer wirkt. Genäht habe ich übrigens Größe 38. Passt sehr gut, fällt etwas locker, so wie ich es gerne mag.


Lange Zeit bestand meine Garderobe im Kleiderschrank zu ca. 80 Prozent aus Klamotten in den Farben schwarz, grau und dunkelblau. Da ich nun vor einiger Zeit beschlossen habe, meine Haare nicht mehr zu färben und zu meinem inzwischen originalen Graublond zu stehen, musste ich feststellen, dass dunkle Klamotten gar nicht mehr so gut zu mir passen. Deshalb habe ich mich entschieden, meine Garderobe mit einigen bunten Teilen aufzupeppen. Und ich finde, dieses Bunte inzwischen richtig schön und freue mich jedesmal, wenn ich unterwegs irgendwo zufällig mein Spiegelbild erhasche.

Das möchte ich euch nicht vorenthalten und zeige es beim MMM, wo so viel tolle selbst genähte Mode gezeigt wird.

Liebe Grüße

Britte



Donnerstag, 23. Februar 2017

Kuchen im Glas

Hallo,

vor kurzem habe ich hier das Rezept für kleine Orangen-Cranberry-Gugelhupfe gepostet. Da von der angerührten Teigmenge nach dem Befüllen meiner Silikon-Gugelhupfform noch etwas übrig blieb, habe ich den Restteig in einem Schraubdeckelglas mitgebacken. Aber Achtung: so ein Glas darf nur bis höchstens 3/4 gefüllt werden, da der Teig beim Backen ja noch aufgeht. Bisher hatte ich nämlich noch keine Erfahrung im Backen von Kuchen im Glas. Das sollte sich nun ändern. Da die Teigmenge im Glas etwa doppelt so viel war wie die eines einzelnen Gugels, habe ich die Backzeit für das Glas um ca. 10 Minuten erhöht. Danach kurz abkühlen lassen und mit dem Schraubdeckel verschließen.


Und dann wollte ich ja unbedingt wissen, ob es Geschmacksverluste gibt, wenn so ein Kuchen im Glas erst nach einer gewissen Zeit der Lagerung gegessen wird. Gestern bot sich eine Gelegenheit und so wurde das Glas geöffnet.


Zuerst einmal: mein Glas hatte eine kleine Verjüngung am oberen Rand. Deshalb war es nicht ganz so einfach, den Kuchen aus dem Glas zu befreien, Das Glas hatte ich vor dem Backen gefettet, der Kuchen löste sich gut von den Glaswänden. Nachdem ich ihn mittig einmal durchgeschnitten hatte, bekam ich ihn dann auch heraus.  Mein Fazit jedoch ist, dass sich niedrigere Gläser mit glatten, leicht konischen Seitenwänden am allerbesten eignet.


Geruchsmässig war ich sehr überrascht, denn nach dem Öffnen roch der Kuchen wie frisch gebacken. Geschmacksmässig sind eventuell minimale Veränderungen messbar. Aber wahrscheinlich nur, wenn man kurz zuvor auch den original frisch gebackenen Kuchen probiert hat. Für uns ergab sich durch den Kuchen im Glas eine unverhofft leckere Kaffee-mit-Kuchen-Pause.


Also, ich werde so ein Experiment definitiv wiederholen. Es ist schließlich nie verkehrt, für unverhoffte Gelegenheiten gerüstet zu sein - kuchenmässig meine ich natürlich.


Und jetzt geht es schnell zu Rums, wo man/frau heute viel Selbstgemachtes bewundern kann.

Liebe Grüße

Britte