Sonntag, 17. Dezember 2017

Spekulatius-Aufstrich

Hallo Ihr Lieben,

ich wünsche allen einen besinnlichen 3. Advent.

Falls euch noch kleine Mitbringsel oder kleine Geschenke für die letzte Vorweihnachtswoche fehlen, kann ich euch diesen Spekulatius-Aufstrich empfehlen. Der ist etwas Besonderes und die Herstellung geht schnell. Diesen Aufstrich kann man pur auf Brot oder Brötchen genießen. Das passt zum Frühstück oder zum Nachmittagskaffee. Als weitere Verwendungsmöglichkeit kann man die Creme mit noch mehr Spekulatiusbröseln vermengen und als Boden für einen NoBake-Cheesecake verwenden.

 

Zutaten:

  • 200 g Gewürzspekulatius
  • 125 g Kondensmilch
  • 50 g Butter
  • 75 g brauner Zucker
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
Zubereitung:

Die Spekulatius-Kekse sehr fein zerbröseln. Die Butter in einem Topf schmelzen. Dann alle anderen Zutaten hinzufügen und alles gut miteinander vermengen. Für ca. 8 Minuten auf kleiner Flamme erwärmen (nicht kochen). Dabei ununterbrochen vorsichtig rühren. 

Anschließend die Masse in saubere Gläschen füllen und abkühlen lassen. Dann müssen die Gläaser nur noch nett dekoriert werden und sind fertig zum Verschenken. Selber verzehren ist auch möglich und macht glücklich.



Viel Spaß beim Nachmachen

Britte

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Bluse mit Spitzenärmeln in blau

Hallo,

heute geht es beim MeMadeMittwoch um den "Größten Reinfall". Dazu will ich gerne etwas schreiben. Allerdings muß ich dazu den vorgestellten Artikel ändern. Denn bei mir gibt es nicht DEN größten Reinfall, sondern DIE größten Reinfälle. Das ist natürlich bedauerlich, aber leider, leider unterlaufen mir immer wieder dieselben Reinfälle. Manchmal nähe ich nach Burda-Schnitten. Heute zeige ich euch mein neuestes Werk, die Bluse Modell Nr. 109 aus der Burda 11/16.


Leider kann ich nur Fotos zeigen, auf denen ich die Bluse im Hosenbund trage, da das Modell, wie eigentlich immer viel zu weit ausfällt. Meine Kaufgröße ist 38. Wenn ich meine Maaße mit den Burda-Maaßen vergleiche, lande ich bei Größe 40. Weil ich aber weiß, dass Burda sehr großzügig zuschneidet, kopiere ich den Schnitt in Größe 38. Nur um dann bei der ersten Anprobe festzustellen, dass das Teil - mal wieder - zu groß ausfällt. Also Ärmel raustrennen, Stoff wegschneiden, wieder zusammennähen. Nur um dann bei der nächsten Anprobe festzustellen, dass die Ärmel nun zwar da sitzen, wo sie hingehören, aber leider die Bluse im Vorderteil zum Saum hin immer noch viel zu weit ist. Also notgedrungen die zweite Änderung vornehmen. Das nervt. Aber immer wieder falle ich bei Burda darauf hinein.


Nähen macht so viel Spaß, Ändern jedoch ist einfach nur frustrierend.


Meine erste Änderung an dieser Bluse habe ich bewältigt. Nun habe ich jedoch erst einmal die Fotos gemacht und anschließend werde ich mich an die zweite Änderung wagen und die Mehrweite im Vorderteil korrigieren. Dass ist zwingend notwendig, damit die Bluse nicht zum UFO im Kleiderschrank wird.

Britte

Donnerstag, 16. November 2017

Leela Minzz Handtasche

Hallo, 

Heute zeige ich euch meinen neuen Alltagsbegleiter. Schon vor zwei oder drei Jahren habe ich mir das Schnittmuster für die Leela-Minzz-Handtasche downgeloadet. Das gab es kurze Zeit for free, inzwischen ist das E-Book kostenpflichtig. Die Form der Tasche gefiel mir auf den ersten Blick. Ich habe sie in der zweiten Größe genäht und die Masße sind 40 x 24 x 12 cm. Mit diesen Abmessungen passt sie perfekt in meinen Fahrradkorb.


Als ich das letzte Mal zum Shoppen bei Stoff und Stil in Hamburg war, fiel mir ein graues Kunstleder mit aufgeprägten silberfarbenen Glitzersternen auf. Sofort hatte ich imaginär eine grau-schwarze Tasche vor Augen und mir war klar, der Stoff muss mit. Kombiniert habe ich das Kunstleder mit schlichtem, schwarzen Gabardine und einem rosa-kariertem Futtertaft. Zuhause dann in den Schnittmustern gewühlt und obiges gefunden. 


Ich hatte vorher noch nie Kunstleder vernäht und hatte ein bißchen Bammel, ob meine Maschine das bewältigt. Aber es funktionierte - fast problemlos. Natürlich nur fast problemlos, denn irgendwo hakt es immer. Dieses Mal waren es dann die doch ziemlich dicken Nähte. Da ich keine Nähte wollte, bei denen die Nahtzugabe des Kunstleders nach innen gelegt wird, habe ich alle Nähte nach außen verlegt und mit festem Nahtband umlegt. In den Boden und in die Seitenteile habe ich noch eine feste Verstärkung eingebaut, ansonsten reicht die Festigkeit vom Kunstleder.  


Durch die äußeren Einsteckfächer ergeben sich viele Verstaumöglichkeiten für kleinere bzw. flachere Dinge. Außerdem habe ich in bzw. an die Futtertasche noch einige Aufbewahrungstaschen genäht, sowohl mit als auch ohne Reißverschluß. So ist für eine Grundordnung gesorgt und die wichtigsten Dinge wie Schlüssel, Portemonnaie und Smartphone haben immer ihren festen Platz. 


Für die Träger habe ich in graues Gurtband in halber Länge gewählt, sodass die Tasche für mich perfekt tragbar ist.


Britte

P.S.: verlinkt zu Rums , greenfietsen und Taschen und Täschchen

Mittwoch, 8. November 2017

PoeticLace nach Ottobre - Shirt

Hallo,

vor einiger Zeit war in in Neumünster auf dem Stoffmarkt und habe u. a. so einen Stoff-Coupon in zwei Mustern erstanden. Die Oberseite ist bunt, die Unterseite ist einfarbig schwarz. Das Material ist weicher Jersey, sehr angenehm auf der Haut, aber irgendwie speziell. Leider weiß ich die genaue Bezeichnung nicht. Kann mir jemand bitte einen Tipp geben. Denn von dieser Stoffart brauche ich unbedingt mehr!


Bisher genäht habe ich daraus dieses Shirt. Der Schnitt stammt aus der Ottobre und ist eigentlich für ein Kleid gedacht. Ich habe den Schnitt einfach gekürzt und gleichzeitig auch den Halsausschnitt etwas tiefer gelegt. Ich habe den Schnitt schon mehrmals genäht und bin mit der Passform sehr zufrieden.


Wenn so ein Schnitt dann noch mit einem kuscheligem Stoff kombiniert wird, kann doch eigentlich nur ein Lieblingsshirt daraus werden. Verlinkt zu MMM

Liebe Grüße

Britte

Donnerstag, 2. November 2017

Clutch mit Glitzer

Hallo,

vor einiger Zeit habe ich mir bei Stoff und Stil Kunstleder mit aufgedrucktem Silberglitzer mit Sternchen gekauft und für ein anderes Projekt vernäht. Einen Rest hatte ich noch übrig und wußte nicht so richtig, wofür ich den verwenden könnte. Dann flatterte eine Einladung zu einem 10-jährigen Hochzeitstag ins Haus und als ich begann, mit Gedanken über mein Outfit zu machen, war mir auf einmal klar, dass ich eine Clutch brauche. Unbedingt und am besten sofort.


In dem Buch 'meine Tasche - mein Design' habe ich einen simplen Schnitt gefunden und mit meinem Kunstlederrest, etwas festerem, schwarzen Stoff sowie vorhandenem schwarz-gestreiftem Futtertaft umgesetzt. Ich musste nur etwas silberfarbenes Schrägband kaufen, ansonsten kommen alle verwendeten Materialien aus dem Fundus. Statt dem vorgesehenen Druckknopf als Verschluß bin ich auf Klett ausgewichen, weil ich der Meinung bin, dass ein Druckknopf optisch auf dem Kunstleder gestört hätte.


In die Clutch passen mein Handy, kleines Portemonnaie, Schlüssel sowie Taschentücher hinein. Für mich also völlig ausreichend Platz für alle wichtigen Dinge.


Durch den Materialmix wirkt die Clutch doch ziemlich auffällig und ich finde, dadurch wertet sie schlicht schwarze Outfits enorm auf. Mir gefällt das.

Britte

P.S.: verlinkt zu Rumsgreenfietsen und Taschen und Täschchen

Mittwoch, 1. November 2017

Burda - (Rollkragen)-Pullover

Hallo,

heute liegt beim MMM der Fokus auf Alltagskleidung. In die Schublade passe ich mit meinem neuen Pullover ganz wunderbar hinein.


Auf dem letzten Stoffmarkt in Neumünster habe ich einen Coupon mit schwarz-weiß-meliertem, sehr dünnem Strickstoff ergattert und daraus daraus dasStrickshirt Nr. 104 aus der Burda 8/17 genäht. Beim Zuschneiden habe ich geflucht ohne Ende, weil alles im Umkreis von 2 m um mich herum mit kleinen Strickfusselchen voll war. Beim Nähen habe ich auch geflucht ohne Ende, weil es gar nicht so einfach ist, bei lockerem Gestrick alle Maschen gut zuzunähen, damit nichts ausfransen kann. Außerdem hat es bei der Nutzung der Overlock enorm gestaubt.

Das Strickshirt ist relativ schlicht gehalten, lockerer Raglanschnitt mit Rollkragen. Bei der ersten Anprobe des fertigen Shirts habe ich festgestellt, dass es auch ohne Rollkragen gut aussieht. Deshalb habe ich ein Bündchen an den Halsausschnitt genäht und den Rollkragen nicht festgenäht, sondern wie einen Loop gearbeitet und kann so die Tragemöglichkeiten variieren. Das gefällt mir sehr gut.


Den unteren Saum habe ich leicht abgerundet, sodass das Shirt vorn etwas kürzer ist als hinten und dann mit der Zwillingsnadel gesäumt.

Zuerst fand ich den fertigen Pulli etwas schlicht und wollte ihn etwas aufpeppen und dachte an eine Applikation oder etwas ähnliches auf dem Vorderteil. Aber meine Berater/-innen haben mir davon abgeraten. Oder was meint Ihr? Vielleicht gibt es ja Vorschläge, die ich auch im Nachhinein noch umsetzen könnte.


Bei Selma von Tweed and Greet war das Monats-Thema im Oktober für '12Coloursof HandmadeFashion' übrigens die Farbe 'Grau'. Auch da kann ich mich nun ja mit meinem neuen Pullover in die Riege der vorgestellten Fashion-Projekte einreihen.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Burda-Tunika in schwarz-weiß

Hallo,

heute geht es beim  MMM um Details. Das finde ich für mich sehr passend, denn heute zeige ich euch eine Tunika, welche ich nach einem Schnitt aus der Burda 4/16 genäht habe. Mir persönlich ist Upcycling und Nachhaltigkeit sehr wichtig. Diese Tunika habe ich schon einmal genäht. Beim zweiten Mal habe ich nicht nur einen geschenkten Stoff verwendet, sondern auch eine bereits fertige Knopfleiste samt Stehkragen eingearbeitet. Diese habe ich von ausgemustertem Herrenhemd abgetrennt. Vorher habe ich noch das ursprüngliche Kragenteil entfernt, denn ich brauchte ja nur den Steg.





Die Idee dazu kam mir, als ich den gemusterten Stoff in den Händen hielt und ihn etwas unruhig fand. Ich dachte mir, dass ein schwarzes Detail einen Fixpunkt setzen könnte. Beim Herumkramen in meinem Fundus habe ich dann das Hemd entdeckt.


Was ich mir so einfach vorgestellt habe, war - natürlich, wie sollte es anders sein? - in der Realität nervlich ein wenig angespannt und zeitaufwendig. Aber es hat ja geklappt und darüber freue ich mich.


Der Schnitt selbst flutschte beim zweiten Mal nähen, der Stoff leider auch.


Hinzu kam, dass meine Nähmaschine schon seit einiger Zeit herummuckt. Ich nähe auf einer 30 Jahre alten Pfaff Tipptronic, welche mir wirklich immer gute Dienste geleistet hat. Vor ca. einem Jahr war sie zur Grundüberholung, aber irgendwie bin ich nicht mehr so zufrieden und überlege, mir eine neue Maschine zuzulegen. Ich habe schon einige Abende im Netz recherchiert und bin leider noch nicht schlauer. Entscheide ich mich für eine normale Freiarm- oder eine Computernähmaschine? Es soll weder die billigste noch die teuerste Preisklasse sein. Und macht es Sinn, vor Weihnachten zu kaufen oder gibt es eventuell eine Preissenkung nach dem Fest? Sobald ich es zeitlich einrichten kann, werde ich mal in die Großstadt fahren und mich persönlich beraten lassen. Wie handhabt ihr das bzw. womit näht ihr, wie zufrieden seid ihr? Wie alt sind eure Nähmaschinen und gibt es eindeutige Kaufempfehlungen? Ich bin für alles offen und dankbar.

Liebe Grüße

Britte

Mittwoch, 27. September 2017

Schlafshirt

Hallo,

schon seit längerer Zeit habe ich häufig Shirts gesehen, die mit einer 'destroyed Negativ-Applikation' versehen waren und wollte das auch einmal ausprobieren. Da ich noch einige kleinere Stücke dünnen Jersey liegen hatte, habe ich es damit versucht. Da es nur Reststoffe waren, musste ich patchworken. 


Für so eine destroyed Negativ-Applikation gibt es ja diverse, leicht nachvollziehbare Anleitungen im Netz. Ich finde, dass die Herz-Applikation etwas Besonderes aus meiner relativ farbarmen Stoffkombi macht. 


Da ich der Meinung bin, dass gekaufte Schlafshirts entweder zu langweilig oder zu aufgerüscht aussehen, lag es nahe, dass ich mir ein Schlafshirt nähe. Dieses Shirt habe ich den Sommer über häufig getragen. 


Ich habe ein Raglan-Schnittmuster von der Ottobre 5-15 (Square Neckline) verwendet. Die eckige Ausschnittversion gefiel mir nicht, deshalb habe ich daraus einen kleinen V-Ausschnitt gebastelt. Und da der Stoff nicht reichte, wurden es nur halblange Ärmel. 

Es trägt sich total angenehm und ich werde mir definitiv noch weitere solche Schlafshirts nähen. 

Hier kann man, wie jeden Mittwoch, tolle selbstgenähte Mode an der Frau bewundern.

Britte

Mittwoch, 20. September 2017

Fluttered Hem nach Ottobre

Hallo,

irgendwie wiederholt es sich - und man lernt nicht daraus. Wer kennt das auch? Beziehungsweise wer kennt das nicht? Immer wenn ich weite, flatterige Shirts an anderen Frauen sehe, finde ich diese Modelle sooo toll und will den Schnitt auch unbedingt nachnähen. Wenn das Teil dann fertig ist, finde ich, dass es an mir leider gar nicht sooo toll aussieht und irgendwie fühlt es sich beim Tragen auch merkwürdig an.


Bedauernswerterweise habe ich das Shirt 'Fluttered Hem' nach Ottobre genäht und als es fertig auf dem Bügel hing, fand ich es gelungen. Aber ich glaube nicht, dass wir große Freunde werden. Aber schaut selbst:


Das Shirt ist im Vorder- und Rückenteil extrem weit geschnitten. Die Ärmel sind dagegen ziemlich schmal. Im Vorderteil verteilen sich einige Fältchen mittig am V-Ausschnitt, hinten gibt es eine tiefe Kellerfalte.

Weitere selbstgenähte Mode kann man/frau heute wieder beim MMM begutachten. Viel Spaß dabei.


Selmin sammelt Selbstgenähtes zur Farbe 'Orange' und glücklicherweise kommt diese Farbe auch in meinem Shirt vor.


Außerdem verlinke ich zu Ottobre.

Britte


Donnerstag, 14. September 2017

schwarz-weißes Shirt

Hallo,

heute hat sich das Wetter hier oben im Norden nach dem gestrigen Sturmtief Sebastian etwas entspannt. Leider sieht es immer noch grau aus dort draußen. Deshalb sitze ich nun mit meinem Teebecher am Laptop und zeige euch noch eines der Shirts, die in diesem sogenannten 'Sommer' entstanden sind. Naja, ich will mich nicht beschweren, denn wenn der Sommer sein Soll erfüllt hätte, wäre ich nähtechnisch längst nicht so produktiv gewesen.


Hier also mein schwarz-weißes Shirt. Genäht aus einem etwas wärmeren Jersey, sicherlich sind einige Polytierchen, darin versteckt. Genau weiß ich es nicht, denn den Stoff habe ich geschenkt bekommen. Es war ein Rest und nach dem Zuschnitt blieb kein Fitzelchen mehr übrig, was sich gelohnt hätte, aufzuheben. So mag ich das.


Das Shirt habe ich nach einem so häufig verändertem und angepaßtem Schnitt genäht, dass ich gar nicht mehr weiß, wo der irgendwann einmal herstammte. Ist ja auch egal. Dieses Mal habe ich einen kleinen Schlitz ins Vorderteil gebastelt. Die Ärmel habe ich genau so lang gemacht, wie der Stoff es gerade noch hergab. Da sie mir dann etwas zu lang ausfielen, habe ich mittig am Ärmelsaum jeweils noch eine kleine Kellerfalte eingebaut. So ist ein schönes Shirt für jeden Tag entstanden.


Es ist in seiner Farbgebung sehr kombifreundlich und deshalb wurde es oft getragen in diesem Sommer.

Ich verlinke zu Rums, wo heute Selbstgemachtes in allen Kategorien bewundert werden kann.

Britte

Mittwoch, 13. September 2017

Tunika Burda 4/16

Hallo,

heute zeige ich euch meine Tunika aus der April-Burda von 2016. Es ist das Modell 107. Vernäht habe ich einen dünnen, fließenden Sportjersey.


Der Schnitt war recht einfach umzusetzen. Schwierig fand ich das Einnähen der vorderen Blende. Da mir die weiten Kimonoärmel nicht so gut gefielen, habe ich in die unteren Säume etwas Gummi eingenäht.


So finde ich es schöner. Zugeschnitten und genäht habe ich Größe 38, welche hier doch ziemlich groß ausfällt. Diese Tunika habe ich schon zu Beginn des Sommers genäht und häufig getragen.


Sicherlich werde ich diesen Schnitt noch einmal nähen, dann aber die vordere Blendenöffnung noch etwas weiter schließen. So finde ich es bei manchen Bewegungen ziemlich offenherzig.

Ich verlinke zu MMM, meiner wöchentlichen Lieblings-Linkparty.

Britte

Donnerstag, 7. September 2017

Ottobre-Shirt mit Puffärmeln #3

Hallo,

heute zeige ich euch meinen neuen Lieblings-Schnitt in der dritten Variante. Das Schnittmuster stammt aus einer alten Ottobre aus 2007. Ich mag diese Ärmelchen total gern.


Hier seht ihr die Variante, die ich zuerst genäht habe und hier die Variante Nr. 2.


Die heutige Nr. 3 ist, genau wie das Shirt, welches ich euch gestern gezeigt habe, aus sehr elastischem Sport-Jersey, nur dieses Mal in knallepink. Leider war ich beim Zuschneiden des Ausschnittes zu großzügig. Das gefiel mir nach dem Nähen überhaupt nicht. Deshalb habe ich kurzerhand den Ausschnitt etwas enger genäht und daraus dann eine Ausschnitt-Version mit Schlitz und Perlchen gebastelt.


So gefällt mir das Shirt nun gut und es ist mal etwas Neues, Anderes.


Den Rest des Abends werde ich nun damit verbringen, bei Rums durch die Beiträge anderer Teilnehmer zu lesen.

Etwas ganz Wichtiges möchte ich auch noch zeigen. Gerade im Hinblick auf die anstehende Wahl zum Deutschen Bundestag. Neulich hat mir mein Sohn einen Ring geschenkt.


Der trägt das 'Kleiner-5-Symbol' und ist ein politisches Statement. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Britte

Mittwoch, 6. September 2017

Ottobre-Shirt mit Puffärmeln #2

Hallo,

Endlich....die Sommerpause des MMM ist vorbei. Meine auch, ich hatte bereits am Samstag meinen ersten Arbeitstag. Da das Wetter, zumindest hier oben im Norden in den letzten Wochen sich leider überhaupt nicht sommermäßig verhielt, habe ich in meiner Freizeit relativ viel genäht. Die letzte Augustwoche habe ich dann auf Usedom verbracht und hatte dort so tolles Wetter, dass ich alle meine genähten Sommerteile tragen konnte. Darüber habe ich mich sehr gefreut.


Das Motto des heutigen MMM's ist das schönste Ferienerlebnis. Ich war schon länger immer ganz begeistert, wenn ich irgendwo auf dem Wasser Stand-Up-Paddler gesehen habe und habe mir vorgenommen, das auch zu erlernen. Das habe ich in diesem Sommer tatsächlich geschafft. Die ersten Male stand ich auf der Eider auf so einem Board. Im Urlaub war es möglich, sich am Sportstrand von Ahlbeck so ein Board zu leihen. Dieses Möglichkeit habe ich natürlich genutzt. Selbstverständlich bin ich, je nach Wellengang auch mal ins Wasser gefallen, aber alles in allem ist es einfach ein supertolles Gefühl, auf einem Board über das Wasser zu gleiten.Das war mein allerschönstes Erlebnis in diesem Sommer.


Genäht habe ich in den letzten Wochen ziemlich einseitig. Das ist aber durchaus positiv gemeint. Denn ich habe nach vielen Versuchen einen Schnitt entdeckt, der mir steht und in dem ich mich total wohl fühle. Es ist das Puffärmel-Shirt aus der Ottobre 2/2007.


Dieses Shirt habe ich vor kurzem als Reste-Shirt zum ersten Mal ausprobiert und dann gleich anschließend ein zweites Mal genäht. Diese zweite Version habe ich aus türkisblauem Sportjersey genäht. Das Nähen konnte ich beim zweiten Mal 'so aus dem Handgelenk' schütteln. Es ging richtig flott. Das Shirt ist superleicht und trägt sich sehr angenehm.

Nun mache ich es mir gleich gemütlich und lese mich gründlich durch den heutigen MMM.

Liebe Grüße

Britte


Donnerstag, 24. August 2017

Overlock-Abdeckung

Hallo,

lange habe ich darüber nachgedacht und mir nun endlich eine Overlock zugelegt. Seitdem übe ich fleißig damit und werde demnächst nach und nach meine neuen Projekte vorstellen. Ich hatte immer Bedenken, ob so eine Maschine sich tatsächlich lohnt, wenn man sie nur ab und zu benutzt. Aber tatsächtlich macht das Nähen damit so viel Spaß und es geht natürlich schneller voran. Die Bedienung bzw. das Einfädeln hat mich am Anfang natürlich einiges an Nerven und Zeit gekostet, aber inzwischen funktioniert das super.


Mein erstes Projekt, welches ich also mit der neuen Ovi genäht habe, ist eine Overlock-Abdeckung. Ich hatte noch etwas Möbelstoff hier liegen. Da die Haube staubgeschützt und abwischbar sein sollte, habe ich den Stoff zuerst mit Bucheinschlagfolie beklebt. Das klappte gut und schützte beim Zuschneiden schon vor dem Ausfransen. Außerdem stabilisiert die Folie den Stoff auch.


Dann habe ich meine Maschine vermessen und mir einen Schnitt für eine rechteckige Haube mit oberer Trageschlaufe erstellt. Das Nähen mit dem foliertem Stoff klappt recht gut, wenn man einen etwas längeren Stich auswählt.


Fazit: So eine Abdeckung ist schnell genäht und praktisch. Allerdings bin ich noch unsicher, ob ich die äußeren Längsnähte noch einmal knappkantig absteppen sollte. Da man so ein Material nicht bügeln kann, wäre das eine Möglichkeit, um die Nähte besser herauszuarbeiten. Aber da die Abdeckung nun ihren Zweck erfüllt, wird diese zusätzliche Arbeit wohl liegenbleiben.

Liebe Grüße

Britte

P.S.: verlinkt zu Rums

Donnerstag, 27. Juli 2017

Reste-Shirt mit Puffärmeln

Hallo,

heute zeige ich mein Reste-Shirt mit Puffärmeln, welches ich nach einem Schnitt aus der Ottobre 02 von 2007 genäht habe.


Vernäht habe ich Reste aus einem Streifenjersey zusammen mit rotem Elastikjersey. Weil mir die Nähte vorn nicht ganz so korrekt gelungen sind, habe ich Spitze drübergenäht. Den Ausschnitt habe ich wieder mit gefalztem Satingummi eingefasst. Die Methode, einen Ausschnitt zu versäubern, gefällt mit im Moment am besten. Der Schnitt gefällt mir ganz gut, die kurzen Puffärmelchen sind für mich mal eine etwas andere Ärmelvariante. Das Shirt war schnell genäht und würde gut zu hochsommerlichen Temperaturen passen, auf die ich immer noch hoffe...


Ich verlinke zu Rums, wo es heute, wie an jedem Donnerstag wieder tolle selbst erstellte Sachen zu bewundern gibt und zu Selmin und 12ColoursofHandmadeFashion, wo heute die Farbe ROT die Hauptrolle spielt.

Liebe Grüße

Britte


Donnerstag, 29. Juni 2017

Painted Canvas

Hallo,

heute zeige ich euch mein zuletzt fertig gestelltes Experiment: Genäht habe ich das Modell Nr. 2 - Painted Canvas aus der Ottobre 2016.


Ich suchte für heiße Sommertage einen sehr dünnen Jersey. Den habe ich ja auch gefunden, aber der Materialmix ist so dermaßen rutschig und flutschig unter der Nadel, dass es mich wirklich viele Nerven und mehrere Anläufe gekostet hat, das Shirt fertig zu stellen. Die Nadel hat den sehr dünnen Stoff entweder in den Transporteur gezogen oder sie hat ständig Stiche ausgelassen, sodass ich zum Hilfsmittel Zewa gegriffen habe. Sprich: ich habe aus Zewa-Küchenpapier dünne Streifen geschnitten und die unter die zu nähende Naht genäht. Später habe ich das Zewa dann natürlich wieder entfernt. Das funktionierte zwar, war allerdings ziemlich zeitaufwendig.


Hat jemand eventuell einen Tipp für mich, wie man das besser in den Griff bekommen könnte? Ansonsten wäre das Shirt eines, welches wirklich einfach und schnell genäht ist.


Das Modell Painted Canvas habe ich gewählt, weil ich für heiße Tage kein enges, sondern ein schön locker sitzendes, leicht flatteriges Shirt suchte. Zugeschnitten habe ich Größe 38, was auch meiner Kaufgröße entspricht. Das Shirt fällt jedoch ziemlich groß aus, sodass ich an den Seiten noch wieder ca. 1 cm entfernt bzw. enger genäht habe. Denn Halsausschnitt habe ich etwas tiefer gelegt und nicht, wie vorgeschlagen, mit Beleg versäubert, sondern mit einem gefalzten Satingummi. Die Brusttasche habe ich nicht aufgenäht, weil mir das nicht gefiel. Stattdessen habe ich die Ärmel mit etwas Spitze aufgerüscht.





Ich finde, dass passt zu den Streifen. Mit der eingesetzten Spitze habe ich mich mittig an der Schulternaht orientiert, was ich im nachhinein bedaure, da anscheinend die Naht etwas nach hinten versetzt ist.


Da mir dann der leicht ausgestellte Saum doch nicht so gut gefiel, habe ich Gummi in den Saum gezogen und so leicht geschoppt.

So, und nun warte ich sehnsüchtig auf die heißen Tage und stöbere bis dahin bei Rums, um zu schauen, was andere so für sich angefertigt haben.

Liebe Grüße

Britte